Wirkmechanismen von PhytoChi® in den Worten eines Experten für Naturheilkunde

Wirkmechanismen von PhytoChi® in den Worten eines Experten für Naturheilkunde

Wirkmechanismen von PhytoChi® auf die Harmonisierung des Organismus

Es muss im Vorfeld realisiert werden, dass bei der Anwendung von Pflanzenextrakt-Kombinationen, die auf Prinzipien der traditionellen chinesischen Heilkunst basieren, klassische pharmakologische Prinzipien der westlichen Medizin nicht gelten, insbesondere die Theorie der Wirkung auf sogenannte Rezeptoren, wo mit dem Schloss-Schlüssel-Modell und dem Prinzip der Dosis-Wirkungs-Abhängigkeit gerechnet wird.
Die Zusammensetzung von PhytoChi® ist so optimiert, dass sie insbesondere die Homöostase im Körper aufrechterhält, als Grundvoraussetzung für die Bewahrung des Körpergleichgewichts im Sinne der Balance der chinesischen Yin/Yang-Prinzipien und damit der ständigen Gesundheit.
Der Begriff Homöostase stammt vom griechischen „homoios“ (gleichartig, gleich, beständig) und „stasis“ (Zustand) ab.
Vorgänge im Organismus streben ständig nach dem Erreichen und Einhalten einer „optimalen Umgebung“ – dieser Zustand wird als „Beständigkeit des inneren Milieus“ bezeichnet (Faktoren wie Körpertemperatur, Sauerstoff- und Kohlendioxidkonzentration im Blut, Blutdichte, pH-Wert des Blutes, Konzentration verschiedener Mineralien und anderer Stoffe).
Es handelt sich also um den Erhalt der Gesundheit, womit es sich grundlegend von der Heilung unterscheidet, die wichtige biochemische Indikatoren wiederherstellt, anpasst und verändert, damit diese wieder in den „Normalbereich“ gelangen, d.h. sie heilt durch massiven Eingriff in abgewichene biochemische Gesundheitsindikatoren, sogenannte Biomarker.
Gesundheit kann am besten als die Fähigkeit zur funktionalen Anpassung an veränderte Lebensbedingungen oder Umweltveränderungen definiert werden. Diese Anpassung entsteht durch die Aufrechterhaltung der oben genannten Faktoren und Biomarker innerhalb der Toleranzgrenzen, in denen sie sich nur bewegen dürfen, ohne grundlegend abzuweichen. Eine grafische Darstellung der Vorgänge bietet die folgende Abbildung:

Diesem Erhalt der Gesundheit dienen „Nahrungsergänzungsmittel“, zu denen PhytoChi gehört, und das Prinzip der Aufrechterhaltung der Homöostase wurde vom Europarat in Straßburg als Begründung für die Wirkung ähnlicher Präparate anerkannt, die nicht heilen, sondern helfen, die bestmögliche „Beständigkeit des inneren Milieus“ des Organismus zu unterstützen, aufrechtzuerhalten und zu optimieren, wodurch dieser im Rahmen der nachhaltigen Gesundheit bleibt.
Während der Alterung des Körpers kommt es unter dem Einfluss verschiedenster Stresssituationen wie psychosozialen Veränderungen, negativen Emotionen, Angriffen verschiedenster Pathogene und Parasiten, körperlicher Belastung, Wetter- und Umweltveränderungen zu einer praktisch ständigen „allostatischen Belastung“, die versucht, den Körper insbesondere bei stärkerem Verschleiß „aus dem Gleichgewicht zu bringen“ oder ihm durch pathogene Wirkstoffe „unter die Haut zu gehen“ und die Bewegung in Richtung Krankheitszustand einzuleiten. Durch diese Dysregulation weichen physiologische Parameter von den oben skizzierten Toleranzgrenzen der Homöostase ab, und diese neigt dazu, vorübergehend unhaltbar zu werden, mit dem Auftreten erster Symptome (sogenannter Prodromalsymptome) einer Erkrankung, und steuert auf einen dauerhafteren abnormalen/pathologischen Zustand zu.
Gegen das Abweichen aus dem homöostatischen Gleichgewicht wirkt die komplexe Zusammensetzung ausgewählter Pflanzenextrakte, von denen viele als sogenannte Adaptogene wirken, d.h. Stoffe, die helfen, mit verschiedensten Veränderungen im Inneren des Körpers fertig zu werden, die durch Veränderungen der äußeren Umgebung und der Lebenswelt hervorgerufen wurden. Sie haben folglich: 1) eine unspezifische Wirkung, wie z.B. die Erhöhung der allgemeinen körperlichen Widerstandsfähigkeit gegen Stress, 2) sie haben eine normalisierende Wirkung auf die Homöostase unabhängig von der Art der Einwirkung, die versucht, diese zu stören, und 3) sie sind sicher in der Anwendung, da sie normale Körperfunktionen nicht grundlegend beeinflussen. Diese Inhaltsstoffe werden durch standardisierte Extrakte aus Ginseng, Eleutherococcus und Schisandra geliefert.
Andere wirken als Immunmodulatoren, die harmonisieren, d.h. Immunreaktionen in einen gesunden Zustand optimieren – also eine unzureichende Immunität stärken und eine übersteigerte Immunität im Sinne von allergischen Reaktionen senken. Zudem entstehen durch das Blockieren von Mikroben und deren Toxinen durch die unspezifische Immunität in größeren Mengen sogenannte Immunkomplexe, die schrittweise aus dem Körper entfernt werden müssen. Hierzu zählen Astragalus, Goji, Reishi, Hiobsträne und Saft aus Aloe-Gel.
Beim Stoffwechsel entstehen viele potenziell schädliche freie Radikale, die neben Zellstrukturen auch die DNA beschädigen können. Bei deren Kopieren kann es dann zu verschiedensten Fehlern kommen, woraufhin mutierte Zellen entstehen, die eine Gefahr für die Bildung von Tumoranfängen, sogenannten Präkanzerosen, darstellen. Diese muss das Immunsystem erst als mutiert, d.h. körperfremd, erkennen und dann mittels sogenannter Killerzellen zerstören. Mutierte Zellen maskieren sich zudem, und wenn die gestörte Immunität diese veränderten Zellen nicht eliminiert, müssen Naturstoffe einspringen, insbesondere Polyhydroxyphenole und einige natürliche Farbstoffe, die sich an die Wände der veränderten Zellen anlegen und so den sogenannten natürlichen Zelltod, die Apoptose, mit anschließender sauberer Beseitigung der Zellen aus dem Körper einleiten. Diese Stoffe sind reichlich in Knöterich und Kurkuma vertreten, während DNA-schützende Flavonoid-Antioxidantien in Süßholz und den Früchten der Rosa laevigata enthalten sind.
Während der erwähnten permanenten allostatischen Belastung reagiert der Körper ebenfalls mit der Verstimmung weiterer regulatorischer Systeme, z.B. Cortisol, Aktivierung von pro-inflammatorischen Zytokinen und Prostaglandinen, Katecholaminen und Hormonen, die durch das Abschalten von Störungssignalen und das Herbeiführen eines subjektiven Wohlbefindens wieder in die normale Produktion und den Abbau gebracht werden müssen – dazu wirken Inhaltsstoffe von Passionsblume und Mandarinenschale.
Durch längerfristigen Stress psychischen Ursprungs kann die neuroendokrin-immunologische Achse „Gehirn-Darm“ aus dem Gleichgewicht geraten, was zu Verdauungsstörungen führt, bei denen eine sogenannte Dysmikrobie im Verdauungstrakt entsteht. Dies wird zudem in einem Teufelskreis durch die erhöhte Produktion des Enzyms Indolamin-2,3-Dioxygenase unterstützt, welches Serotonin und Tryptophan abbaut, wodurch ein Serotoninmangel im Gehirn und somit eine Neigung zu depressiven Stimmungen entsteht. Zur Verbesserung der Verdauung sind in der PhytoChi-Extraktkombination Zimt, Kurkuma und auch Schisandra enthalten, welche die Leber vor toxischen Schäden schützen.
Insgesamt enthält die Kombination viele Naturstoffe, die Veränderungen der genetischen Transkription verhindern, indem sie die natürlichen Abfenzyme des Körpers wie Glutathionperoxidase und Superoxiddismutase aktivieren und auch zum korrekten Funktionieren des sogenannten „Mismatch-Repair-Proteins“ beitragen, welches bereits beschädigte DNA im laufenden Betrieb repariert.
Abschließend ist anzumerken, dass alle erwähnten Gleichgewichtssysteme zum Erhalt der Gesundheit dynamischer Natur sind. Der menschliche Organismus enthält weit mehr bakterielle DNA als eigene DNA, und die Aufrechterhaltung der richtigen mikrobiellen Vielfalt ist eine Voraussetzung für Gesundheit – allerdings auf individueller Ebene, da jeder Mensch sein eigenes „Mikrobiom“ hat. Daher ist die Aufrechterhaltung des dynamischen Gleichgewichts auf verschiedensten Ebenen wichtig für ein gesundes und langes, aktives Leben.

RNDr. Václav Bažata

Mitglied des Zentralen Beirats für Heilpflanzen des Gesundheitsministeriums der Tschechischen Republik und Vorstandsmitglied des European Botanical Forum Brüssel.